Was läuft hier eigentlich falsch?

Ich sammle Einhörner. das ist auch allgemein bekannt, so dass ich regelmäßig „Irgendwas mit Einhörnern“ geschenkt bekomme.

Da aktuell gerade Einhörner boomen, gibt es momentan gefühlt „Alles“ mit Einhörnern. Capri-Sonne, Bratwürste, Schokolade (in limitierter Edition), Duschgel, Körperlotion, ja sogar Klopapier. Ich finde das ja langsam ein bisschen übertrieben. Früher, als ich mit dem Einhorn-sammeln angefangen habe, war es schwierig, irgendwo überhaupt was mit Einhörnern zu finden. Da war das Sammeln noch eine Herausforderung. Da hat man sich richtig gefreut, wenn man mal irgendwo ein neues Einhorn gefunden hat.

Heutzutage gehe ich in einen x-beliebigen Schreibwaren-/Deko-/Geschenkartikel-/Spielwarenladen und finde gleich mehrere Regalmeter mit Einhornzeugs. Irgendwie vergeht da die Lust, so was zu sammeln. Während ich früher jeden seltenen Fund sofort erworben habe, stehe ich heute vor den Überquellenden Regalen voller Einhornzeugs und denke mir „Ach nöö!“, und kaufe dann meist gar nichts davon.

Aber auch wenn ich selber nur noch wenig kaufe, meine Freunde die meine Sammelleidenschaft kennen, versorgen mich regelmäßig mit Nezugängen für meine Sammlung. Darunter kürzlich auch Papiertaschentücher mit Einhörnern. Niedlich, nett und nützlich. Doch bei der Sichtung der verschiedenen Motive auf den Taschentüchern stieß ich dann auf dies:

Ein Einhorn, das auf einer Bombe reitet? WTF?

OK, es ist eine regenbogenfarben angemalte Bombe. Aber es ist verdammt nochmal immer noch eine BOMBE!

Wer hat denn dem Grafiker oder Grafikverantwortlichen ins Hirn Geschissen?

Überall auf der Welt sterben Menschen durch Bomben, wird große Zerstörung und unsägliches Leid verursacht. Und hier, auf diesem Papiertaschentuch soll das witzig sein? Eingereiht in tanzende, und spielende und regenbogenfurzende Einhörner? Kindlich aufbereitet, verharmlosend niedlich. Hallo dieses Einhorn reitet auf einer Bombe. Das mach Spaß. Bomben sind toll.

Was für ein Scheiß!!!!!

Ich glaube, es wird dringend Zeit, mit dem Einhornsammeln auf zu hören. Wenn die jetzt schon zur Verharmlosung von Kriegsmaterial verwendet werden, dann läuft da was ganz gewaltig schief.

Aktuell in Arbeit

Ich wollte hier mal ausprobieren, wie das mit dem direkten erstellen von Artikeln und Fotos mit dem Pad geht Daher hier ein kleiner Überblick über meine aktuellen Mal Projekte.

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Diese Miniatur ist eine Reaper Bones Figur aus meiner Kiste voller Glück. Ich bemale sie für einen Rollenspiel Charakter. Da der Charakter ein Beschwörer ist, soll die Figur auch noch ein kleines Elementar auf die Basis bekommen. Dieses kleine Luftelementar ist auch bereits fertig. Weiterlesen

Mutierter Goblin

2013-mutiegobbo-tn Was passiert mit roten Goblins, wenn sie grün werden? Nun, das ist gaaanz ungünstig für sie.

Die Goblins die für das Tabletopspiel „Der Kleine Hobbit“ erschienen sind, sind herrlich verwachsen und mutiert. Ich muss daraufhin einfach mit einer Einheit für meine Warhammer Armee anfangen: Mutierte Goblins mit häßlichen grünen Geschwüren. Nurgle Gobbos? Weiterlesen

Du kannst mein Leben nehmen, aber wehe du beschädigst mein Schwert.

Es ist schon ein kurioses Phänomen: In den meisten Rollenspielsystemen haben die Spieler überhaupt kein Problem damit, wenn ihre Charaktere im Kampf wieder und wieder und wieder verletzt, zusammengeschlagen, verzaubert und durch den Fleischwolf gedreht werden. Alles kein Problem, alles Heldenalltag.
Aber wehe, man wagt es als Spielleiter die Ausrüstung der Charaktere aufs Korn zu nehmen. Weiterlesen

Ostern – Genau die richtige Zeit um Zombicide zu spielen

Ostern. Das Fest der auferstandenen Toten. Genau der richtige Zeitpunkt für eine zünftige Partie Zombicide.

Schnell war ein Szenario ausgewählt und der Spaß ging los.

Die Überlebenden fingen in einem Gebäude an, im Schlaf von Zombies überrascht, ohne Ausrüstung und mit dem Ziel, zu entkommen. Die Zombies spawnten natürlich auch in dem Gebäude, sonst wäre es ja nicht lustig, und wir hatten die Schlüssel verlegt, die erst eingesammelt werden mussten.

zombicide1 Weiterlesen

Überlebensstrategien im Web: Der Trollfilter

Ich habe mich ja schon einmal zu dem Umgang mit emotionalen Mails auf Mailinglisten geäußert. Das kann schon einmal viel dazu beitragen, die Kommunikation wieder auf eine sachliche, produktive Ebene zu ziehen.

Aber manchmal hilft das nicht weiter. Meistens liegt das daran, dass auf der anderen Seite jemand sitzt, der partout auf Stunk aus ist oder einfach nur Scheiße erzählt, wieder und wieder und wieder.

Ein Klassischer Troll eben, oder vielleicht auch einfach nur ein völliger Idiot.

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Ich bin für eine neue Regel für Mailinglisten:

Entweder alle Leute bekommen ein Blutdruckgerät angeschlossen und dürfen nur dann posten, wenn ihr Blutdruck und Puls normal sind, oder wir gewöhnen uns alle an, auf einen Beitrag nicht direkt zu antworten (besonders dann nicht, wenn er uns emotional erregt hat!), sondern erst einmal mindestens eine Stunde Bedenkzeit, besser eine Runde
Nachtschlaf darüber vergehen zu lassen, bevor wir antworten.

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Neulich in meiner Mailbox

Manchmal gibt es einfach Mailverkehr, den muss man sich aufheben weil er so schön ist.

Angefangen hatte alles mit einem Beitrag von mir auf einer Mailingliste. Thema irrelevant. Wissen sollte man nur, dass ich an meine Mails immer eine Signatur anhänge, die einen zufällig aus einem großen Fundus von deutsch- und englischsprachigen Sprüchen, Aphorismen und Witzen ausgewählten Textteil enthält. Wie das bei Signaturen und einem Zufallsgenerator nun einmal so ist, die Signatur hat mit dem etwaigen Inhalt der Mail im allgemeinen nichts zu tun und ist auch für das Verständnis der übrigen Mail nicht relevant. Sie sagt mehr etwas über mich generell und meine Meinung zu Dingen aus, als über die Mail an der sie hängt.

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Auf ein Neues

Nachdem durch einen Hacker-Angriff auf meinen Server mein altes Blog, auf dem ja eh nie viel los war, das Zeitliche gesegnet hatte, und ich auch nicht viel Nährwert darin sah, die handvoll alte Artikel wieder herszustellen, ist dieses nun ein neustart des Blogs.

Mal sehen, ob ich dieses mal öfter dazu komme, etwas zu schreiben.